Blog – Eltern und Berufstätig sein – Coronakrise als Familie meistern

Warum ich als Mama heute

Corona SCHEISSE FINDE

Warum ich als Mama heute Corona Scheisse finde...

Jeder versucht sein Bestes zu geben. Jeder einzelne, auch wir als Familie tun das. Der neue Corona Alltag bringt alle an ihre Belastungsgrenzen. Nicht jeder Tag ist eitel Sonnenschein und happy. Etwas überspitzt aber durchaus aus unserem Corona Homeschooling Homeoffice Familienalltag.

Mann, es ist noch nicht mal 12 Uhr und ich gehe schon zum zigsten Mal an die Decke! Ruhe bewahren, nicht aufregen, bringt nichts. Neeeee!!!! Ich habe keine Lust mehr Ruhe zu bewahren! Klar, jeder einzelne hat es derzeit schwer. Aber was bringen mir die nett gemeinten Worte von Kultusministerium, Tagesschau & Co. à la „Sie machen das gut als Eltern“?!? 

Nichts mache ich gut. Gefühlt jeder Tag könnte Millionenmal besser laufen! Wieder irgendeine Homeschooling Aufgabe zu spät abgegeben, übersehen oder nicht gefunden. Keine 2 Meter kann man hier gehen, ohne dass man nicht das große Grausen bekommt! Überall liegen Sachen, Messie lässt grüßen! Zum Glück kann uns derzeit niemand besuchen… 

Der Morgen: Mir reichts schon jetzt

Aufstehen, Homeschooling, Homeoffice und mein Blogger Leben. Es passt einfach alles nicht zusammen. 3 Kinder, Homeoffice von meinem Mann und mein Bloggertum zu wuppen ist der WAHNSINN!! Bis 12 Uhr Mittag steigt mein Puls in unermessliche Höhen! Mama hier, Mama da, nein, nicht zu Papa, ja ich helfe dir, nein das weiß ich nicht, ich bin nicht dein Diener – diese kleinen Sätzchen sage ich unendlich oft. ICH BIN NICHT EUER DIENER!!! Ich bin keine Serviererin, die euch allen das Essen & Trinken bringt. ICH BIN NICHT EURE LEHRERIN, die euch all diese Aufgaben stellt. Ich bin nicht euer Stifteanspitzer, euer Mathebuch oder eure Kopierhilfe!

Ja, ich helfe gerne wenn meine Kinder nicht mehr weiterkommen. Aber nur weil keiner mehr Lust auf sich ständig wiederholende Homeschooling Aufgaben hat muss ich das nicht ausbaden. Videounterricht wäre möglich. Sich abwechselnde Aufgaben wären möglich. Manche Lehrer machen das mit Bravour, aber gefühlt bin ich hier die Lehrerin. Es gibt Telefon, Videokonferenz, Online Tools. Liebe Lehrer, warum könnt ihr nach so langer Corona „Schulzeit“ nicht euren Unterricht umstellen? Zig Arbeitsblätter zu erhalten, die einfach nur abgearbeitet werden müssen ohne Erklärungen. Der Stoff muss trotzdem sitzen. Wie sollen das Kinder machen, die sich schwertun? 

Der Morgen - Teil 2: Eigentlich müsste ich bloggen...

Ja die Blogger… Corona ist fürchterlich aber hier läuft es als Blogger echt gut. So traurig die Situation ist. Die Eltern suchen Beschäftigung für ihre Kinder und kommen dabei sehr oft auf meine Seite. Klar freut mich das. Und klar sehe ich Dinge, die ich jetzt alle noch machen kann. Zig Unternehmen fragen laufend an, ob ich nicht Charity mäßig bloggen kann. Für UMSONST. Ich helfe wo ich kann, aber diese Unternehmen verdienen eine Menge Geld mit ihren Produkten. Dass hier nichts gezahlt werden soll, sondern Werbewirkung durch kostenloses Bloggen erzielt werden soll NERVT MICH WAHNSINNIG! ICH BIN KEINE GRATIS WERBEPLATTFORM! Corona als Entschuldigung ist – naja…

Ein Blogbeitrag dauert Stunden um Stunden und Tage. Planung im Voraus, super Fotos, Material besorgen, basteln, Texte erstellen, am Onlinesystem arbeiten, Social Media Kanäle bespielen und so weiter. Meine Zeit ist kostbar. Das ist meine Arbeitszeit, die ich einfach so umsonst hergeben soll. Neee Leute, hier läuft was falsch. Zur Tankstelle geht ihr auch nicht und sagt, hey tank mal voll. Du hast doch sowieso Benzin da. Dafür bekommst du auch ein liebes Danke von mir und vielleicht poste ich ein Bild von deiner Tankstelle bei mir. Davon profitierst du doch auch. NEIN, leider nicht! Denn die Rechnungen zahlen sich davon auch nicht.

Meine Bloggerzeit muss ich im Alltag wie jeder andere Berufstätige – hey, das ist mein Beruf!! – unterbringen. Zwischen Mama sein, Homeschooling und Kinder unterhalten. „Das machen Sie gut“ und gute Wünsche von allen öffentlichen Seiten machen mich nicht entspannter.

Der Nachmittag - ein wenig Entspannung vielleicht

Sonne, frische Luft und draußen sein. Auf dem Land ist Corona erträglicher. Man kann sich aus dem Weg gehen und trotzdem Unterhaltung finden. Bei Regen sieht das schon anders aus. Die Nachmittage werden lang und länger. Das Streitpotential nimmt zu, der Fernseh oder Zock-Konsum auch. Komm mir jetzt keiner mit Erziehungsmethoden. Wenn man als Mama nicht für eine kleine Pause sorgt, dreht man durch! Und sag jetzt keiner, das lässt sich alles super wuppen!

Links und rechts sieht man überall Dinge, die zu tun sind. Man kommt aber nicht dazu. Nach Corona irgendwann… Ja, irgendwann, aber das kann dauern. Keine Frage ich genieße die Zeit mit meinen Kindern. Diese innigen Momente, alles ausschalten und nur als Familie existieren. Das hat unglaubliche Kraft und Zufriedenheit. Diese Momente möchte ich „nach Corona“ in Erinnerung behalten.

Aber Kinder brauchen auch ihre Spielpartner. Zum Glück haben wir 3 Kinder, die auch miteinander spielen können. Kinder spüren die Angst vor Corona und was könnte sein. Sie bekommen viel mit. Das alles muss man aufarbeiten. Es ist ein bisschen das Spiel zwischen Aufklären und Ablenken. Ein bescheuertes Spiel das jetzt unser Alltag ist.

Wenn man die leergefegten Straßen und abgesperrten Spielplätze sieht, bekommt man das große Heulen. Im Altersheim um die Ecke sind 6 Personen an Corona gestorben. Die Frage ist, wie viele werden folgen? Es ist kein Spaß. Corona ist scheiße.

Der Abend - um 20 Uhr muss ich arbeiten und bin eigentlich hundemüde

Abendessen und dann dürfen die Kids fernsehen oder zocken. Ich sage es ungern, aber auf diese Zeit freue ich mich… Denn jetzt habe ich mal einige Minuten am Stück ohne Ablenkung. Jetzt sitze ich am PC und mache meine Arbeit. Dann nochmal gemeinsame Zeit mit den Kindern und eigentlich nochmal arbeiten. Denn es gibt noch sooooo viel, was erledigt werden muss.

Aber ich bin zu müde. Der Tag fängt früh an und geht lange. Jede Faser ruft: Ich will schlafen!! Sobald ich mich aufs Sofa lege ist es aus. Keinen Film kann ich am Stück anschauen, ich schlafe sofort ein.

Dann die ganzen Fragen: Was macht diese Zeit mit meinen Kindern? Was werden die nächsten Wochen bringen? Was ist, wenn Schule wieder startet? Was habe ich heute alles nicht geschafft? Was muss morgen unbedingt sein? Die Liste ist lang und wird täglich länger. Die größte Herausforderung für mich ist, den Mut nicht zu verlieren. Hoffnung zu haben. Vertrauen und Zuversicht. Nein, ich bin nicht perfekt. Und das ist ok. 

Ich würde mir von den offiziellen Seiten ein „ich verstehe dich“ oder „ja, es ist schlimm, bitte haben Sie Geduld mit sich selbst, Sie müssen nicht alles perfekt ableisten“ wünschen. Der Druck, den ich mir mache ist hoch. Aber eigentlich ist das nicht nötig. Akzeptieren, dass Corona scheiße ist, dass man jetzt eben nicht alles richtig machen kann und dass das auch nicht nötig ist. Akzeptieren, dass es ok ist, dass vieles liegen bleibt und dass Kinder jetzt wichtiger sind als ein perfekter Haushalt. Akzeptieren, dass mich meine Kinder jetzt mehr brauchen als alles andere. Auch wenn ich an die Decke gehe, weil es mich nervt. 

Corona ist scheiße – und manchmal ist es wichtig, dass man das auch so sagt. Dann wird es ein bisschen besser.

Entdecke schöne DIYs auf meiner SEite! Viel Spaß beim Nachbasteln!
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Blog – 7 Dinge die ich in dieser Homeschooling Phase besser mache Teil 2

7 Tipps für weniger Chaos

beim HOMESCHOOLING 

TEIL 2

7 Tipps für weniger Chaos beim Homeschooling - TEIL 2

Den ersten Vorsatz sind wir angegangen – yeah! Bleiben ja nur noch Punkt 2 bis 7, mimimi….

  1. Individueller, aufgeräumter Arbeitsplatz (ZUM BEITRAG)
  2. Back office muss durchorganisiert werden
  3. Wichtige Helferlein
  4. Zeitplan einführen
  5. Routine einhalten
  6. Für Ausgleich & gute Stimmung bei mir selbst sorgen
  7. Lass 5 auch mal gerade sein

„Back office“?!? Ja sind wir denn hier im Büro?!? Nee, könnte aber fast so sein. Ich bin dann die Sekretärin, die meinen Kindern alle Termine macht, den Kaffee – äh Tee – und Kekse bringt und die Ablage macht… NEEEEE, Hilfe zur Selbsthilfe!!! Und zwar dringend!

Gut, es ist klar, dass Kinder in der 1. Klasse nicht genauso organisiert sein können wir das berühmte Schweizer Uhrwerk. Nee, is nich, muss ja auch nicht sein. Aber von Kindern ab der 7. Klasse sollte man das erwarten können. Und bis dahin sind wir (leider) als Eltern gefordert.

Manche Kinder können das ganz von alleine. Und liebe das-ist-meine-Leistung-Mamas: Ja, das kann sein (GRATULATION, WILL ICH AUCH!!!), aber es kann auch sein, dass die Kinder von sich aus einfach mehr Hang zur Ordnung haben. Und vielleicht spielt auch die Thematik Jungs – Mädchen eine Rolle. Nein, kein Schubladendenken, sondern einfach Alltag.

Was zum Kuckuck soll das jetzt mit Backoffice? Ja, das zum Kuckuck wollen wir jetzt angehen! Und zwar so:

Im Schatten: Wir sind die kleinen Wichtel, die unterstützen

Kennt ihr die kleinen Wichtel, die klammheimlich nachts aufräumen, wenn alle schlafen? Ein bisschen Wichtel sind wir Mamas auch. Nur sollte das über längere Zeit nicht zur Gewohnheit, sondern IMMER WENIGER werden.

Zu einem erfolgreichen – ja richtig gelesen: „erfolgreichen“ Homschooling Alltag gehören so manche Dinge. Und mit „erfolgreich“ meine ich: Die Kinder haben 90% ihrer Aufgaben in der vorgesehen Zeit erledigen können, keiner heult, keine 20 Tafeln Schoko (Mama), keine 5 Gläser Rotwein (Mama) und keine Stimmbandentzündung (Mama & Kids) sind passiert. Wir haben ja gar nicht den 100% perfekt Anspruch. Wenn man die Basis legt, kommen die 100% von alleine.

Und mit Backoffice meine ich: 

  • Zeiten beachten: Pause, Essen, Morgenrituale, Bewegung
  • Unterrichtsmaterial: Sollte greifbar sein
  • Aufgaben: Sollten übersichtlich sein, wer macht was bis wann
  • Versorgung: Für frische Luft, Essen&Trinken, Stifte Nachschub, Papier usw. sorgen
  • Abwechslung: Wir sind zwar keine Entertainer, aber manchmal brauchen die Kinder etwas mehr Abwechslung von den Aufgaben, wenn sie mal nicht weiterkommen, die Freunde besonders fehlen oder die Sonne scheint – vom Plan abweichen ist auch mal nötig
  • Unterstützung bei den Medien: Computer & Co, Video Calls, Telefonkonferenzen, Mittler zwischen Lehrer und Kind bei organisatorischen Problemen, Unterlagen scannen, drucken, kopieren, downloaden, uploaden usw.

Wie organisiere ich mich dabei und meine Kids?

Ok, aufstehen ist ein bisschen innerer Schweinehund Sache. Denn wenn man nicht pünktlich zum Bus muss, dann kööööööönnte man doch noch mal eine Runde weiterschlafen… Nix da, haben sich die Lehrer gedacht und setzen doch mal einen Video call auf 8 Uhr… Aaaaahhhhh! 

1. Tipp: Zeiten beachten

Mann, wie haben wir das „früher“ ohne Coronakrise und Homeschooling geschafft?!? Ok, morgens sind die Kids einfach tranig, lätschig und nicht zu Späßen aufgelegt. Frühstück und normal-werden-Phase-dass-man-wieder-ansprechen-kann einplanen. Auch in der Homeschooling Phase sollte man einen geregelten Tagesablauf angehen. So wie zur Schulzeit eben.

Wir fangen immer um 9.00 Uhr mit dem Arbeiten an. Falls Unterricht früher stattfindet, dann eben früher. Aber sonst gibt es mittlerweile keine Diskussion mehr, dass wir dann starten. Um diese Zeit sind die Kids nicht mehr ganz so verpeilt, hehehe…

Je nach Unterricht oder Arbeitsphase machen wir zwischen 9 und 12 Uhr kurze kleinere Pausen und ca. gegen 10.50 Uhr eine größere Pause. Da ist nämlich schon etwas Luft raus. Ab 12 Uhr ist dann Mittagessen und Mittagspause. Bei meinen ältesten Kids ist hier manchmal noch Online Unterricht oder auch mal nachmittags, das wird dann eben entsprechend berücksichtigt.

Nach dem Mittagessen gibt es Pause und danach ist Mithilfe im Haushalt angesagt. Keine Stunden, aber eine kurze gemeinsame Runde. Mit allen Kids. Jeder hilft mit, so wie er kann. Das macht erstaunlicherweise viel Spaß! Is so, echt!

Dann ist Garten draußen bei gutem Wetter angesagt, Spielen, oder auch mal TV oder Zocken. Wer dann noch Aufgaben hat, muss sie halt noch machen. Bewegung sollte nicht zu kurz kommen, denn das schont auch meine Nerven…

TIPP 2: Unterrichtsmaterial sollte greifbar sein

Im ersten Blogbeitrag zu den 7 Dingen habe ich euch schon gezeigt, wie wir uns organisieren. Das Unterrichtsmaterial ist platzsparend auf dem Schreibtisch zu finden.

Worauf ich mittlerweile noch besser achte ist das Einheften, Einkleben und Sortieren. Denn habt ihr mal geschaut, wie viele Blätter, Ausdrucke & Co. nach EINER WOCHE anfallen?!? Auch wenn manches online geht, fällt doch viel Papier an. Und im Computer schauen die Kids auch nicht mehr nach, wenn sie den Stoff mal wiederholen müssen.

Deshalb ausdrucken und wenn die Kids nicht täglich zum Einsortieren Lust haben, dann 1x wöchentlich. Wer das nur alle 2 Wochen macht (so wie wir neulich – aaaaaaahhhhh!!!!)

Vor allem ist das sinnvoll, wenn bestimmte Aufgaben zu einem Schüler-Lehrer Call (Anruf oder Videoanruf) benötigt werden. Zack, das muss greifbar sein. Der Lehrer erwartet das. Und die Zeit ist kurz, wenn alle nochmal suchen müssen, dann halt Pech!

Außerdem geht die Laune bei allen Beteiligten (u.a. bei MIR!!) in den Keller, wenn man erstmal suchen muss. „Mamaaaa, wo ist…“ und so…

TIPP 3: Aufgaben solle übersichtlich sein

Bei 3 Kindern in unterschiedlichen Klassen und Klassenstufen mit vielen Lehrern gibt es WAHNSINNIG VIELE Anforderungen. Lehrer A möchte die Aufgaben auf diese Art erhalten (oder nicht), Lehrer B möchte Heftaufschriebe, Lehrer C möchte dass man seine Vorlagen nutzt, Lehrer D möchte per Mail benachrichtigt werden, Lehrer E per System, …. Ihr kennt das.

So, wenn man erstmal diese Herausforderung bewältigt hat – dauert bei uns manchmal noch an, denn die Lehrer entwickeln ihre Systematik auch laufend weiter, kommt man an die Deadlines. Termine, bis wann muss was wo sein.

Und bis hier kann ich mich schon mal zum Ruhestand anmelden. Denn das sind 24-7-Aufgaben für Mama. Mimimi… Ich kann euch sagen, das stresst mich ordentlich! Und deshalb hat jetzt jedes Kind eine Übersicht, in die wir alle Termine eintragen. Jaaaa, wir können trotzdem Termine vergessen, aber zumindest nicht mehr alle!

Für euch habe ich diese Übersicht hier, gratis zum Ausdrucken! Jetzt können wir gemeinsam dem Chaos den Kampf ansagen! Hier könnt ihr übersichtlich alle Aufgaben und Termine eintragen. Ausdrucken, so oft ihr wollt und dann hoffentlich stressfreier manches angehen!

TIPP 4: Versorgung sicherstellen

Jawoll, wir werden zu Versorgungs Ministern! Ja, ich weiß, dieses Wort gibt es nicht, aber es trifft deutlich zu. Und jetzt mache ich euch die Links zu den Dingen rein, die bei mir derzeit MASSENHAFT verbraucht werden. Und ohne das geht Null, Zero, Nothing, gar nix – zumindest bei uns: DRUCKERPAPIER!!!

Diese kleinen gelben (oder anders farbigen) Zettelchen, die kleben bei uns überall. Kleine Merkerchen, oder Zwischenrechnungen oder Schreibversuche (wie schreibt man…) kommen da drauf. Täglich werden davon bei uns seeeehr viele benutzt, denn ein 5-Personen-Haushalt mit nur 2 Mama-Ohren muss irgendwie funktionieren. Deshalb Post-its sind WICHTIG!

Klar, Essen & Trinken hängt von den persönlichen Vorlieben und familiären Gegebenheiten ab. Regelmäßiges Essen ist mein Ziel, klappt manchmal besser, manchmal schlechter. Und da man ja derzeit nicht ganz so einkaufen kann wie man will, muss man hier leider auch etwas mehr planen als sonst.

TIPP 5: Abwechslung tut not

Weder wir noch unsere Kinder sind Maschinen, die funktionieren müssen. Manchmal ist die Laune besser, da geht alles ratzfatz. Manchmal ist das Gegenteil der Fall. Jede Mama ist derzeit besonders gefordert, das alles hinzubekommen. Denn Mama ist der Anker für die Kinder. Und auch Mama braucht manchmal Ablenkung und Abwechslung.

Schaut mal durch bei meinen Kategorien, denn was dem einen Spaß macht, ist für den anderen ein Graus! Und manchmal ist Zocken einfach auch eine Alternative – mit Bedacht, aber auch mal mit Spaß.

FORTSETZUNG FOLGT...
Bis dahin schöne kreativideen von uns:
Gemüse selbst anpflanzen
Naturwebrahmen DIY
Zeigt eure DIY Ideen mit #KinderDIYTrends oder @Kinder_DIY_Trends auf Instagram!

Blog – 7 Dinge, die ich in dieser Homeschooling Phase besser mache

7 Tipps für weniger Chaos

beim HOMESCHOOLING 

7 Tipps für weniger Chaos beim Homeschooling

Mit 3 Kindern in der Grundschule und weiterführenden Schule, dazu noch Homeoffice von meinem Mann und meiner eigenen Arbeit – aaaaahhhh, Chaos pur! Diesem Chaos habe ich jetzt den Kampf angesagt! Wie? Zeige ich euch…

Keine Frage, für jeden kam die Homeschooling Phase wie das Kaninchen aus dem Hut des Zauberers. Ein bisschen überraschend, ein bisschen damit gerechnet. Zack, war es da. So, Kaninchen sind ja toll, aber Corona-zu-Hause-Schule? Die Kids fanden es erst mal cool und gut. Keine Schule ist ja auch spitze. Nur, ist ja nicht „keine Schule“!

„Bei uns läuft alles suuuuper!“ – trifft auf uns leider NICHT zu… Mann, wie viel kann eigentlich schief laufen?!? Das verraten wir euch, auch wenn wir uns damit outen. Wir sind einfach keine perfekt-Familie. Läuft eben nicht alles rund. #reallife ist einfach anders. 

Und eins kann ich euch sagen, es macht mich WAHNSINNIG!!! Ein bisschen besser laufen könnte es wirklich. Und damit ich hier nicht täglich im Hamsterrad rumrenne und auch nicht durchdrehe, mutiere ich jetzt zum Chaos-Jäger: 

Fang das Chaos ein und zähme es. Jawoll! Und so legen wir los:

Ausspähen: Wo sind wir ratten-schlecht?

Bevor shitstorm aufkommt: Ratten sind per se nicht schlecht, aber ich mag sie trotzdem nicht. Meine Tochter hätte gerne eine. Im nächsten Leben dann mal… Zurück zum Thema! 

Ich sag euch mal, wie der heutige Homeschooling Tag lief. Urteilt selbst…

  • Zu spät aufgestanden. 
  • Hektik beim Frühstück und Unterlagen zusammensuchen, die man evtl. fürs Homeschooling Online Treffen braucht. 
  • Online Stunde zu spät gesehen
  • Hektik beim Unterlagen suchen, wie geht dieser call?!?!? 
  • Das Online System bleibt mir ein Mysterium! Wo finde ich was?!?
  • Aggro Kind & Mama, weil die Lust am Dranbleiben fehlt und das Kind ja nicht mit Klettverschluss an den Stuhl gepappt werden darf.
  • Wasser übergekocht, wird das Essen rechtzeitig fertig, denn Homeoffice Mittagspause sollte nicht überschritten werden, Kind ruft und will was, muss eigentlich in den Keller und noch Zutaten holen – – –
  • „MAMAAAA?“ „Mama, ich brauche…“ „Mama du musst mir noch…“ „Wo ist das…?“ „Der Drucker geht nicht!“ „Ich brauche was zu essen!“ „Ich krieg die Flasche nicht auf!“

Vorsicht Falle: "ICH BIN EINE HOMESCHOOLING MAMA - HOLT MICH HIER RAAAAAAUUUUUUSSSS!!!!"

Zum Durchdrehen!! Ich komm jetzt nicht mit der ich-habe-3-Kinder-Nummer, alles zu viel, mimimimi, sondern ich muss das ändern. PUNKT.

Und zwar in diesen 7 Schritten:

    1. Individueller, aufgeräumter Arbeitsplatz
    2. Back office muss durchorganisiert werden (ZUM BEITRAG)
    3. Wichtige Helferlein
    4. Zeitplan einführen
    5. Routine einhalten
    6. Für Ausgleich & gute Stimmung bei mir selbst sorgen
    7. Lass 5 auch mal gerade sein

    1. Tipp: Individueller, aufgeräumter Arbeitsplatz

    Na klar, ist doch selbstverständlich! Ist doch Dauerzustand. Nee, eben nicht. Denn jetzt sind da plötzlich die Sachen auch zu Hause, die sonst in der Schule bleiben. Es gibt Anforderungen seitens Schule, die man einhalten soll. Dann sind da auch noch die eigenen Möglichkeiten – kann man jedem Kind einen separaten Bereich einrichten? 

    Individuell ist auf jeden Fall jede einzelne Lösung. Sagt ja schon das Wort… Noch dazu kommt, dass Kinder eben unterschiedlich ticken. Bei uns könnt ihr in einem Kinderzimmer jede Menge Poster sehen, in einem anderen steht fast nichts rum, im nächsten stapeln sich die kleinen Schätzchen auf dem Schreibtisch. Weil so lernt es sich besser – finden die Kids…

    Individuell darf alles sein, aber um wirklich besser durch diese Homeschooling Phase zu kommen, sind mir einige Dinge wichtig:

    1.1 Platzsparende Ablageflächen & Übersichtlichkeit

    Aus dem Auge, aus dem Sinn. Trifft leider auch bei meinen Kids zu. Was man nicht sieht, sucht man auch seltenst. Aber alles sichtbar aufzubewahren, widerspricht der ablenkungsfreien Zone. Zu viel sehen können, lenkt nämlich unheimlich stark ab. Zumindest beobachte ich das bei meinen Kindern des öfteren.

    Meine Lösung nach vielen Versuchen und Testläufen und Irrwegen: Postkörbchen. Das sind diese Ablagekörbe oder Briefkörbe, die man von Büros kennt. Post die reinkommt und raus geht. Alles separat in aufeinander gestapelten Behältern. Gibt es in quietsch rot, blau, grün und schwarz. Naja, die Farbauswahl hält sich in Grenzen, aber da tut sich ja auch immer wieder was.

    Wie wir das nutzen? Sage ich euch – ist je nach Kind auch unterschiedlich. Es hängt ein bisschen davon ab, in welcher Klassenstufe die Kinder sind. Denn das Schulmaterial ist stark unterschiedlich.

    Für mein GRUNDSCHULKIND habe ich 3 Ablagekörbe übereinander gestapelt. Für Deutsch, Mathe und die restlichen Fächer (da gibt es nicht so viel Material). Die großen Bücher haben wir in einen Stehsammler gepackt. Alles sauber beschriften. Fertig. Nur rausholen was man braucht, danach sofort alles wieder zurückräumen. Klappt prima. Und mein Kind ist ganz stolz auf so viele eigene Postkörbe, hihihi…

    Mein Kind in der WEITERFÜHRENDEN SCHULE hat 4 Postkörbe. In SCHWARZ! Wichtig diese Farbe! Hier gibt es noch Hefte, daher packen wir immer 2-3 Fächer in einen Korb. In den untersten Korb kommen die Blätter, die zu erledigen sind, oder die abgeheftet werden müssten. Die Bücher und DIN A4 Ordner stehen separat daneben. Ok, mein Kind hat einen großen Schreibtisch, da passt das gut drauf…

    Mein Teenie hat 2 Ablagekörbe. Eins für muss ich noch machen und muss ich abheften, weil erledigt. Da gibt es nämlich keine Hefte mehr, sondern alles befindet sich in einem dicken großen Ordner. Bücher liegen auch hier separat.

    1.2 Stifte, Schere & anderes Schreibzeug in greifbarer Nähe

    Klar haben die Kinder ihr Mäppchen mit allem was sie brauchen. Aber zusätzlich haben wir noch Utensilos auf dem Schreibtisch stehen. Da ist alles, was man schnell braucht enthalten. Also

    • Schere
    • Bleistift
    • Radierer
    • Kuli oder Buntstifte (je nach Alter)
    • Lineal
    • Klebstoff
    So brauchen die Kids nicht lange zu suchen, wenn sie am Arbeiten sind. Utensilos kann man ganz individuell gestalten. Entweder kaufen, selbst basteln oder auch Upcyceln. Da kann man sich ja austoben.

    Für uns hat sich das bewährt, denn es erspart uns so manches Ärger Gewitter. Wichtig dabei ist: Ordnung halten! Denn herausgeholte Stifte & Co. wandern leider nicht von alleine wieder zurück in die dafür vorgesehenen Fächer…
    Jetzt schöne kreativideen von uns:
    Biene DIY
    Corona Tagebuch
    Huhn basteln
    Perlenmuster
    Zeigt eure DIY Ideen mit #KinderDIYTrends oder @Kinder_DIY_Trends auf Instagram!
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