Last Minute Weihnachtbastelideen mit Kindern

Last Minute Weihnachtsbastelideen für kleinere Kinder und größere Kinder

Last Minute Weihnachtsbastelideen

ohne Stress...

Bastelideen & Dekoideen für Weihnachten

Anstatt dass zur gemütlichsten Zeit des Jahres mit brennenden Kerzen und heißem Kakao Ruhe und Frieden einkehrt, bricht bei vielen Familien spätestens Ende November Stress und Hektik aus. Da muss schnell noch dies und das abgearbeitet werden, bevor die Ferien losgehen, Geschenke wollen organisiert sein, es gibt unzählige Weihnachtsfeiern und dann noch der Auftritt vom Kinderchor und die Schulaufführung. Wer kann, sollte wenigstens in den Tagen kurz vor Heiligabend noch einmal tief durchatmen und sich auf das Wesentliche besinnen: Eine schöne Zeit mit der Familie zu verbringen und Erinnerungen zu schaffen. Dabei können unsere feinen, kleinen Bastel- und Dekoideen helfen. Diese sind ganz einfach umzusetzen und verursachen bestimmt keinen zusätzlichen Stress.

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Kleine DIY Ideen

Der Weihnachtsbaum ist schon aufgestellt? Und sogar die Kinderzimmer mit weihnachtlicher Dekoration in Festtagsstimmung versetzt? Ein bisschen mehr geht trotzdem noch. Das Schöne an den folgenden kleinen Projekten ist, dass sie überall im Haus der Weihnachtsdeko eine persönliche und individuelle Note geben. Und das gemeinsame Basteln zu Weihnachten kann zudem eine kleine Familientradition werden.

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Bastelideen für kleinere Kinder

Weihnachtskugeln mit Handabdruck

Malen und Matschen ist eine bei kleineren Kindern ausgesprochen beliebte Kombination. 

Und mit dieser lassen sich nicht zuletzt ausgesprochen dekorative Weihnachtsbaumkugeln herstellen, die darüber hinaus einen besonderen Wert haben. Dazu braucht es lediglich Weihnachtskugeln (am besten nicht aus Glas…) und Fingermalfarbe. 

Das Kind darf nun seine Handfläche mit der Farbe bemalen und macht dann einfach einen Handabdruck auf die Weihnachtsbaumkugel – trocknen lassen, fertig. 

Besonders wird das Ganze, wenn weiße Farbe verwendet wird und die Abdrücke der Finger in kleine Schneemänner mit Karottennase, Schal und Zylinder verwandelt werden.

Wenn man dann die Kugeln in den Jahren danach mit den süßen kleinen Handabdrücken von früher vergleicht – das ist einfach emotional.

Rudolph das Rentier mit Pappteller

Wer kennt nicht Rudolph, das rotnasige Rentier? Und wie hübsch macht es sich als Papptellerdeko an der Wand

Auf einen braunen Pappteller wird Rudolphs rote Nase aus Tonkarton oder als roter Bommel aufgeklebt. Das könnt ihr auch prima selbst aus Wolle basteln. Pompom basteln kennt ihr…

Dann kommen noch zwei Augen aus schwarzem Tonkarton dazu und als Geweih dienen zwei verzweigte Äste.

Wer mag kann dann noch einen Grinsemund dazu malen. Kein Muss. Überlasst das euren Kindern, die haben da sicher ihr eigenen Vorstellungen!

So niedlich! Und schön ist, dass ihr nur wenige Bastelmaterialien dafür benötigt. Ein bisschen Naturmaterial ist auch immer ein schöner Akzent. 

Und wenn ich so daran denke, dann kommt mir diese hartnäckige Ohrwurm – Rudolph the red nosed reindeer. Hört ihr das auch???

Deko aus Salzteig

Salzteig ist ein Klassiker. Er ist einfach zubereitet und meist hat man dafür alles im Haus. 

Der klassische Salzteig besteht aus lediglich drei Zutaten: Mehl, Wasser und Salz. Das Mischverhältnis beträgt dabei 2 : 1 : 1. 

Die Menge kann nach Belieben angepasst werden. Die Zutaten werden zu einem glatten Teig verarbeitet. Dieser sollte nicht klebrig sein, andernfalls wird ein wenig mehr Mehl zugegeben. Der Salzteig ist nach dem Verkneten der Zutaten sofort startklar.

Wer sehr empfindliche Hände hat, sollte etwas Handcreme parat haben. Und wenn euer Kind diese Konsistenz überhaupt nicht mag, dann einfach Plätzchenteig verwenden. Lebensmittelfarbe zum Bemalen verwenden. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht.

So kann der Teig flach ausgerollt werden und mit Plätzchenförmchen werden weihnachtliche Anhänger ausgestochen. Unterlage und Kleidung entsprechend schützen.

Mit einem Zahnstocher oder Strohhalm werden die Anhänger mit einem Loch für ein Band zum Aufhängen versehen. Es können aber auch kleine weihnachtliche Kerzenhalter oder Figuren aus dem Teig geformt werden. 

Anschließend werden die Kunstwerke am besten in der Nähe einer Wärmequelle getrocknet. Das kann ein paar Tage dauern. Wer schneller alles einsatzbereit haben will, kann den Salzteig bei niedriger Temperatur im Backofen backen. Bitte nur von einem Erwachsenen durchführen.

Tipp: Schön bunt werden die kleinen Kunstwerke, wenn der Teig vor dem Verarbeiten eingefärbt wird – zum Beispiel mit Lebensmittelfarben. Der Teig kann aber auch nach dem Backen bemalt werden.

Bastelideen für größere Kinder

Weihnachtskranz binden

Mit älteren Kindern kann man schon ein wenig anspruchsvollere Bastelideen umsetzen, die dennoch nicht aufwendig sein müssen.

Wer beim Waldspaziergang ein paar hübsche Äste und Zweige sammelt, kann daraus einen schnellen Weihnachtskranz binden, der anschließend die Haustür zieren kann.

Wir nehmen dafür gerne Rückschnitt aus dem Garten. Ihr könnt klassische Tannenzweige verwenden oder schauen, was auf was ihr zurückgreifen könnt.

Schön sieht eine Kombination aus allen möglichen Zweigen aus. Korkenzieher Haselnuss (auch ohne Blätter schön), Wacholderzweige, Ilex (Achtung, giftige Beeren und stachelig…), Tuja, immergrüner Buchs oder Kirschlorbeer (ohne Beeren) – was ihr findet.

Des Weiteren braucht es Blumendraht, eine Gartenschere (Achtung Verletzungsgefahr!), Gartenhandschuhe für den, der empfindliche Hände hat und ein wenig Deko wie Zapfen oder Weihnachtsbaumdeko. 

Auf einen runden Untergrund bindet ihr die ca. 20cm langen Zweige – kürzt sie entsprechend ein. Der „Römer“ ist der Ring, um den die Zweige gebunden werden.

Ihr könnt dafür entweder einen dickeren Draht nehmen. Der ist für Kinder, die schon Erfahrung haben. Oder ihr nehmt einen Strohring, Pappkarton Ring oder einen mit Zeitungspapier umwickelten Ring. Es geht aber auch mit einem Hoola Hoop Reifen – ihr braucht nur mehr Geduld…

Jetzt immer 2-3 Zweige nehmen und mit dem Draht um den Ring wickeln. Die nächsten Zweige werden auf die Zweigenden gelegt und wiederum um den Ring gewickelt. 

Die Zweigenden schauen immer in die gleiche Richtung. Der Draht wird immer um das Zweigende gewickelt. So sieht man nichts davon, wenn der Kranz fertig gebunden ist.

Wenn ihr alles umwickelt habt, Draht abschneiden (am besten mit einer kleinen Zange). Anschließend kann nach Herzenslust dekoriert werden. Die Deko darf dabei einfach aufgeklebt werden.

Weihnachtsgirlande

Eine dekorative Weihnachtsgirlande lässt sich beispielsweise aus Filz, Zapfen oder Pappkarton sehr gut herstellen. 

Aus rotem und grünem Filz werden kleinere Figuren wie Tannenbäume, Engel oder Sterne ausgeschnitten und anschließend an einer Schnur befestigt. 

Eine solche Girlande macht sich hübsch über dem Sofa oder über einer Tür. 

Alternativ kann auch eine Girlande aus Zapfen gebastelt werden. Diese können vor dem Auffädeln in Silber- oder Goldfarbe getunkt werden für einen besonders festlichen Look.

Wenn ihr Kartonreste übrig habt (zum Beispiel von euren Weihnachtspäckchen) könnt ihr auch aus dickerer Pappe Sterne, Handschuhe, Tannenbäume oder Weihnachtsbaumkugeln ausschneiden.

Die Details malt ihr dann mit weißen Kreidestiften auf. Punkte, Striche – das passt prima. 

Ebenfalls auf eine Schnur fädeln und fertig! 

Genießt eure Weihnachtszeit!

Holz Häuschen basteln - Bastelanleitung

Braucht ihr weitere Ideen für die Weihnachtszeit? Schaut euch auch unsere anderen Beiträge an!

Holz Häuschen basteln

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Was ist Kreativität? Kreativität Wiki

Was ist Kreativität?

KREATIVITÄT

Was ist Kreativität?

Wiki

Kreativität ist mittlerweile zum Schlagwort geworden. Doch was ist Kreativität und was macht kreativsein aus? Wir beleuchten das Thema Kreativitätbildung und sprechen über den Unterschied zwischen Kreativität(s)techniken. Was braucht ein Kind um kreativ zu sein oder werden? Gibt es kreative Bereiche oder Fähigkeiten? Weiterlesen

Kinder-DIY-Trends setzt sich seit vielen Jahren für die kreative Förderung von Kindern und Jugendlichen ein. Mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins „Initiative Kreativitätbildung für Kinder“, e.V. wurde ein weiterer Schritt mit dieser Bildungsinitiative gegangen. 

Definition

Kreativität bedeutet, Neues zu schaffen.

Dazu werden traditionelle (Handwerk- oder Kunst-) Techniken pur oder angereichert durch moderne Techniken bzw. IT angewendet.
Aus Altem etwas Neues schaffen oder etwas komplett Neues erfinden.

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Erläuterung

Das ist ja ein kreativer Mensch! Meistens ist dieser Ausruf mit Erstaunen und Bewunderung verbunden. 

Da ist jemand, der kennt sich aus. Jemand, der etwas Besonderes geschaffen hat.
Da wäre ich selbst ja nicht draufgekommen!

Die Antwort auf die Frage: „Was ist kreativ oder Kreativität?“, ist hier schon ganz einfach zu finden.

Ja, da hat jemand etwas Neues erfunden oder geschaffen
Ja, es wurde etwas ANDERS gemacht, als wir gewöhnt sind.
Ja, es hat mit Innovation oder Verrücktheit zu tun.

Vielleicht ist es aber für unsere aktuelle Zeit ganz unspektakulär oder es wird ganz einfach nicht als „positiv neu“ anerkannt.

Wer kreativ ist, nutzt verschiedene Möglichkeiten, neue Dinge zu erschaffen oder zu erfinden
Auf Basis von gewohnten Gegenständen oder Techniken.
Oder etwas komplett Neues.

Zu den Möglichkeiten zählen traditionelle (Kreativ-)Techniken aus dem Handwerk, Kunsthandwerk oder Handarbeit
Diese können in reiner Form oder kombiniert angewendet werden.
Zusätzlich können moderne Technologien bzw. Informationstechnologien oder künstliche Intelligenz hinzugenommen werden.

Und jetzt wird es spannend. Denn damit hat man einen riesigen Kreativbaukasten, um Neues zu erschaffen oder zu entdecken.

Kreativität Techniken

Kreativitättechniken oder Kreativität Techniken ist nicht zu verwechseln mit Kreativitätstechniken (mit „S“) bzw. Kreativtechniken. 

Kreativitätstechniken dienen der Findung von neuen Ideen.  
Man spricht von Methoden, um den kreativen Prozess anzuregen. 
Es geht um den theoretischen Teil – das Nachdenken und Überlegen.

Kreativitättechniken oder Kreativität Techniken sind das TUN.
Hier geht es um konkrete Techniken aus:

  • Handarbeit: Stricken, sticken, nähen, weben, töpfern usw.
  • Handwerk: Schmieden, schreinern, backen, schnitzen, usw.
  • Kunsthandwerk: Überschneidung mit genannten Techniken zur Erstellung von Schmuckgegenständen
  • Malerei und Bildende Kunst: Aquarell, Öl, Bildhauerei, Grafik, usw.

Hinzu kommen Kenntnisse und Erkenntnisse aus den MINT Bereichen.
„MINT“ steht für die Abkürzung der Anfangsbuchstaben von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. 

Die Kombination dieser einzelnen Bereiche ermöglicht eine ungeheure Vielfältigkeit. 

Kreativitätbildung

Viele neue Stellenausschreibungen enthalten als Voraussetzung: „Kreativität“.
Ja, wofür denn? 

Kann man kreativsein lernen? 
Wie wird Kreativität gemessen?

Hier gibt es keine klaren Antworten.
Wir gehen davon aus, dass jeder über gewisse Fähigkeiten verfügt. 
Manches ist bereits bewusst und trainiert.
Manches muss vielleicht erst herausgefunden werden.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass man seine Fähigkeiten nur dann in vollem Umfang nutzen kann, wenn man die Möglichkeit hat, sie zu erkennen und zu trainieren.

Ein Bildungsfach „Kreativität“ gibt es nicht in der Schule. 
Sich kreativ weiterzuentwickeln bleibt demzufolge jedem selbst überlassen. Doch ganz so einfach ist es auch wieder nicht.

Manches aus dem Kreativitätbaukasten wird in KITAs, Schulen in Vertiefungsrichtung, Ausbildung oder Studium vermittelt.
Immer mehr Angebote ploppen auf, die Kinder, Jugendliche oder Erwachsene zum Kreativwerden herausfordern.
Kreativwerkstätten und Kreativworkshops wachsen wie Pilze aus dem Boden.

Und ganz offen gesprochen: Die Kreativitättechniken sind nicht NEU, sondern haben meist eine uralte Tradition und Geschichte hinter sich.

Was aber neu ist, ist das Bewusstsein dafür. 

Kreativ sein. Aber wie?

Wenn ich eine Vorlage nachbastle, male oder in irgendeiner Form „kopiere“, bin ich dann kreativ?

Im umgangssprachlichen Wortgebrauch würde das zum Kreativsein gehören. 
Klar, man malt was.
Man bastelt oder werkelt was.

Aber das gibt es ja schon!

Laut Definition wäre es das aber nicht. 
Denn man schafft ja nichts Neues. 

Aber stellen wir uns doch mal die Frage, zu welchem Zeitpunkt sich jemand innerhalb eines kreativen Prozesses befindet.
Ist dann das Nachmachen schon Teil des Neu-Schaffens?
Dazu müsste man weiter in die Zukunft switchen, um zu sehen, ist denn wirklich etwas Neues entstanden?

Wir beschäftigen uns bei Kinder-DIY-Trends und der Initiative Kreativitätbildung für Kinder, e.V. mit dem Hier und Jetzt.
Wir möchten dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche kreativ werden.
Und zwar ganz einfach. Ohne Hinterfragen, Werten oder in Schubladen zu stecken.

Ganz einfach: Schau was dich anspricht – egal ob Technik oder Material.
Und dann: Einfach machen.

So einfach ist das. Denn Kinder wissen oft am Besten, wie sie kreativ werden möchten. 
Und aus der Kinderperspektive ist so Vieles erst mal KOMPLETT NEU. 

Unterstützen wir unsere Kinder in diesem Prozess. 
Und helfen wir ihnen, mit den Möglichkeiten in Kontakt zu kommen.
Der Rest ergibt sich oft von selbst.

Was ist Kreativität?

"Nur wer die Möglichkeiten kennt, kann sein Potential entfalten." - Iris Käfer

Iris Käfer ist Gründerin von Kinder-DIY-Trends und der Initiative Kreativitätbildung für Kinder, e.V. Sie setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von Herkunft, finanziellen Voraussetzungen oder Fähigkeiten und Möglichkeiten der Eltern kreativ sein können. Spielerisches Lernen und die Suche nach Möglichkeiten, dies zu transportieren, ist ihr Herzensthema.

Kreativität - Projekte

MINT

Einfache aber spannende Projekte aus Naturwissenschaft und Technik zum Mitmachen und selber machen!

Upcycling

Aus ALT mach NEU - was andere wegwerfen hat für uns einen Wert! Denn man kann damit noch so viel Schönes anstellen...

Workshops

Wenn du aus dem Großraum Böblingen / Sindelfingen / Calw / Renningen bist, dann komm in unsere Kreativwerkstatt!

Was ist Kreativität - Kreativsein in der Natur

Nachhaltigkeit und Kreativität – passt das zusammen? Wir denken, ja!  Wer zukunftsfähig sein möchte, für den ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Punkt. Kreativ zu sein und die Umwelt im Auge zu behalten geht auch schon im Kindesalter.

Kreativ sein.
In der Natur.

Das typischste DIY: Tetra Pack Pflanztopf – kennt man, oder?
Da wird aus einer leeren Milchtüte ein schöner Pflanzkarton.

Müll vermeiden und nachhaltig handeln kann auch schon „Hänschen“, zum Beispiel durch eigenen Anbau von Tee auf dem Fenstersims.

Weitere Ideen zum Mitmachen oder Nachmachen findest du hier:

Blog – 7 Dinge die ich in dieser Homeschooling Phase besser mache Teil 2

7 Tipps für weniger Chaos

beim HOMESCHOOLING 

TEIL 2

7 Tipps für weniger Chaos beim Homeschooling - TEIL 2

Den ersten Vorsatz sind wir angegangen – yeah! Bleiben ja nur noch Punkt 2 bis 7, mimimi….

  1. Individueller, aufgeräumter Arbeitsplatz (ZUM BEITRAG)
  2. Back office muss durchorganisiert werden
  3. Wichtige Helferlein
  4. Zeitplan einführen
  5. Routine einhalten
  6. Für Ausgleich & gute Stimmung bei mir selbst sorgen
  7. Lass 5 auch mal gerade sein

„Back office“?!? Ja sind wir denn hier im Büro?!? Nee, könnte aber fast so sein. Ich bin dann die Sekretärin, die meinen Kindern alle Termine macht, den Kaffee – äh Tee – und Kekse bringt und die Ablage macht… NEEEEE, Hilfe zur Selbsthilfe!!! Und zwar dringend!

Gut, es ist klar, dass Kinder in der 1. Klasse nicht genauso organisiert sein können wir das berühmte Schweizer Uhrwerk. Nee, is nich, muss ja auch nicht sein. Aber von Kindern ab der 7. Klasse sollte man das erwarten können. Und bis dahin sind wir (leider) als Eltern gefordert.

Manche Kinder können das ganz von alleine. Und liebe das-ist-meine-Leistung-Mamas: Ja, das kann sein (GRATULATION, WILL ICH AUCH!!!), aber es kann auch sein, dass die Kinder von sich aus einfach mehr Hang zur Ordnung haben. Und vielleicht spielt auch die Thematik Jungs – Mädchen eine Rolle. Nein, kein Schubladendenken, sondern einfach Alltag.

Was zum Kuckuck soll das jetzt mit Backoffice? Ja, das zum Kuckuck wollen wir jetzt angehen! Und zwar so:

Im Schatten: Wir sind die kleinen Wichtel, die unterstützen

Kennt ihr die kleinen Wichtel, die klammheimlich nachts aufräumen, wenn alle schlafen? Ein bisschen Wichtel sind wir Mamas auch. Nur sollte das über längere Zeit nicht zur Gewohnheit, sondern IMMER WENIGER werden.

Zu einem erfolgreichen – ja richtig gelesen: „erfolgreichen“ Homschooling Alltag gehören so manche Dinge. Und mit „erfolgreich“ meine ich: Die Kinder haben 90% ihrer Aufgaben in der vorgesehen Zeit erledigen können, keiner heult, keine 20 Tafeln Schoko (Mama), keine 5 Gläser Rotwein (Mama) und keine Stimmbandentzündung (Mama & Kids) sind passiert. Wir haben ja gar nicht den 100% perfekt Anspruch. Wenn man die Basis legt, kommen die 100% von alleine.

Und mit Backoffice meine ich: 

  • Zeiten beachten: Pause, Essen, Morgenrituale, Bewegung
  • Unterrichtsmaterial: Sollte greifbar sein
  • Aufgaben: Sollten übersichtlich sein, wer macht was bis wann
  • Versorgung: Für frische Luft, Essen&Trinken, Stifte Nachschub, Papier usw. sorgen
  • Abwechslung: Wir sind zwar keine Entertainer, aber manchmal brauchen die Kinder etwas mehr Abwechslung von den Aufgaben, wenn sie mal nicht weiterkommen, die Freunde besonders fehlen oder die Sonne scheint – vom Plan abweichen ist auch mal nötig
  • Unterstützung bei den Medien: Computer & Co, Video Calls, Telefonkonferenzen, Mittler zwischen Lehrer und Kind bei organisatorischen Problemen, Unterlagen scannen, drucken, kopieren, downloaden, uploaden usw.

Wie organisiere ich mich dabei und meine Kids?

Ok, aufstehen ist ein bisschen innerer Schweinehund Sache. Denn wenn man nicht pünktlich zum Bus muss, dann kööööööönnte man doch noch mal eine Runde weiterschlafen… Nix da, haben sich die Lehrer gedacht und setzen doch mal einen Video call auf 8 Uhr… Aaaaahhhhh! 

1. Tipp: Zeiten beachten

Mann, wie haben wir das „früher“ ohne Coronakrise und Homeschooling geschafft?!? Ok, morgens sind die Kids einfach tranig, lätschig und nicht zu Späßen aufgelegt. Frühstück und normal-werden-Phase-dass-man-wieder-ansprechen-kann einplanen. Auch in der Homeschooling Phase sollte man einen geregelten Tagesablauf angehen. So wie zur Schulzeit eben.

Wir fangen immer um 9.00 Uhr mit dem Arbeiten an. Falls Unterricht früher stattfindet, dann eben früher. Aber sonst gibt es mittlerweile keine Diskussion mehr, dass wir dann starten. Um diese Zeit sind die Kids nicht mehr ganz so verpeilt, hehehe…

Je nach Unterricht oder Arbeitsphase machen wir zwischen 9 und 12 Uhr kurze kleinere Pausen und ca. gegen 10.50 Uhr eine größere Pause. Da ist nämlich schon etwas Luft raus. Ab 12 Uhr ist dann Mittagessen und Mittagspause. Bei meinen ältesten Kids ist hier manchmal noch Online Unterricht oder auch mal nachmittags, das wird dann eben entsprechend berücksichtigt.

Nach dem Mittagessen gibt es Pause und danach ist Mithilfe im Haushalt angesagt. Keine Stunden, aber eine kurze gemeinsame Runde. Mit allen Kids. Jeder hilft mit, so wie er kann. Das macht erstaunlicherweise viel Spaß! Is so, echt!

Dann ist Garten draußen bei gutem Wetter angesagt, Spielen, oder auch mal TV oder Zocken. Wer dann noch Aufgaben hat, muss sie halt noch machen. Bewegung sollte nicht zu kurz kommen, denn das schont auch meine Nerven…

TIPP 2: Unterrichtsmaterial sollte greifbar sein

Im ersten Blogbeitrag zu den 7 Dingen habe ich euch schon gezeigt, wie wir uns organisieren. Das Unterrichtsmaterial ist platzsparend auf dem Schreibtisch zu finden.

Worauf ich mittlerweile noch besser achte ist das Einheften, Einkleben und Sortieren. Denn habt ihr mal geschaut, wie viele Blätter, Ausdrucke & Co. nach EINER WOCHE anfallen?!? Auch wenn manches online geht, fällt doch viel Papier an. Und im Computer schauen die Kids auch nicht mehr nach, wenn sie den Stoff mal wiederholen müssen.

Deshalb ausdrucken und wenn die Kids nicht täglich zum Einsortieren Lust haben, dann 1x wöchentlich. Wer das nur alle 2 Wochen macht (so wie wir neulich – aaaaaaahhhhh!!!!)

Vor allem ist das sinnvoll, wenn bestimmte Aufgaben zu einem Schüler-Lehrer Call (Anruf oder Videoanruf) benötigt werden. Zack, das muss greifbar sein. Der Lehrer erwartet das. Und die Zeit ist kurz, wenn alle nochmal suchen müssen, dann halt Pech!

Außerdem geht die Laune bei allen Beteiligten (u.a. bei MIR!!) in den Keller, wenn man erstmal suchen muss. „Mamaaaa, wo ist…“ und so…

TIPP 3: Aufgaben solle übersichtlich sein

Bei 3 Kindern in unterschiedlichen Klassen und Klassenstufen mit vielen Lehrern gibt es WAHNSINNIG VIELE Anforderungen. Lehrer A möchte die Aufgaben auf diese Art erhalten (oder nicht), Lehrer B möchte Heftaufschriebe, Lehrer C möchte dass man seine Vorlagen nutzt, Lehrer D möchte per Mail benachrichtigt werden, Lehrer E per System, …. Ihr kennt das.

So, wenn man erstmal diese Herausforderung bewältigt hat – dauert bei uns manchmal noch an, denn die Lehrer entwickeln ihre Systematik auch laufend weiter, kommt man an die Deadlines. Termine, bis wann muss was wo sein.

Und bis hier kann ich mich schon mal zum Ruhestand anmelden. Denn das sind 24-7-Aufgaben für Mama. Mimimi… Ich kann euch sagen, das stresst mich ordentlich! Und deshalb hat jetzt jedes Kind eine Übersicht, in die wir alle Termine eintragen. Jaaaa, wir können trotzdem Termine vergessen, aber zumindest nicht mehr alle!

Für euch habe ich diese Übersicht hier, gratis zum Ausdrucken! Jetzt können wir gemeinsam dem Chaos den Kampf ansagen! Hier könnt ihr übersichtlich alle Aufgaben und Termine eintragen. Ausdrucken, so oft ihr wollt und dann hoffentlich stressfreier manches angehen!

TIPP 4: Versorgung sicherstellen

Jawoll, wir werden zu Versorgungs Ministern! Ja, ich weiß, dieses Wort gibt es nicht, aber es trifft deutlich zu. Und jetzt mache ich euch die Links zu den Dingen rein, die bei mir derzeit MASSENHAFT verbraucht werden. Und ohne das geht Null, Zero, Nothing, gar nix – zumindest bei uns: DRUCKERPAPIER!!!

Diese kleinen gelben (oder anders farbigen) Zettelchen, die kleben bei uns überall. Kleine Merkerchen, oder Zwischenrechnungen oder Schreibversuche (wie schreibt man…) kommen da drauf. Täglich werden davon bei uns seeeehr viele benutzt, denn ein 5-Personen-Haushalt mit nur 2 Mama-Ohren muss irgendwie funktionieren. Deshalb Post-its sind WICHTIG!

Klar, Essen & Trinken hängt von den persönlichen Vorlieben und familiären Gegebenheiten ab. Regelmäßiges Essen ist mein Ziel, klappt manchmal besser, manchmal schlechter. Und da man ja derzeit nicht ganz so einkaufen kann wie man will, muss man hier leider auch etwas mehr planen als sonst.

TIPP 5: Abwechslung tut not

Weder wir noch unsere Kinder sind Maschinen, die funktionieren müssen. Manchmal ist die Laune besser, da geht alles ratzfatz. Manchmal ist das Gegenteil der Fall. Jede Mama ist derzeit besonders gefordert, das alles hinzubekommen. Denn Mama ist der Anker für die Kinder. Und auch Mama braucht manchmal Ablenkung und Abwechslung.

Schaut mal durch bei meinen Kategorien, denn was dem einen Spaß macht, ist für den anderen ein Graus! Und manchmal ist Zocken einfach auch eine Alternative – mit Bedacht, aber auch mal mit Spaß.

FORTSETZUNG FOLGT...
Bis dahin schöne kreativideen von uns:
Gemüse selbst anpflanzen
Naturwebrahmen DIY
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