7 Kinderbuch Serien für Antolin

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Schakelines Mama rezensiert Bücher aus dem Ravensburger Verlag

Schnelle Übersicht

Kolumne
"Schakelines Mama
wuppt antolin"

Schakelines Mama findet, Schluss mit Lustig. Jetzt werden die Schulnoten gepusht! Antolinpunkte sammeln – um jeden Preis! Welche 7 Kinderbuch Serien aus dem Ravensburger Verlag sie sich dafür ausgesucht hat – wir sind gespannt! Und halten vorsichtshalber schon mal ein und ein halbes Auge zu… 

„Kindelein, wo bleibste?!“ In einem Affenzahn kommt Schakelines Mutter in meine Küche gestürmt. „Nix mit Fertischpizza essen, es brennt!!!“ Was?!? Irritiert sehe ich in das verzweifelte Gesicht vor mir. Oh nein, was Schlimmes? Hoffentlich nichts mit den Kindern! „Dat Schakeline hat eine 1 MIIIINUUUS!! Weil se kein Antolin jemacht hat. Verstehste? Dat kann ja wohl nich waaahr sein! So, lass das fettische Zeugens stehen und komm mit. Haste eh schon zu viel auf den Rippen.“ So schnell kannst du gar nicht schauen, wie sie mich in ihre Nobelkarosse zerrt und zum nächsten Buchladen fährt.

7 Kinderbuch Serien zum Antolin Punkte sammeln - Ravensburger Verlag

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer

Was soll ich sagen, der Verkäuferin in der Buchhandlung geht es auch nicht besser. Das arme Ding. Schakelines Mutter hat sich festgeklammert und rennt mit ihr und mir im Stechschritt zum Kinderbuch Bereich. „Weisste, dat müssen gleich mehrere Bücher sein. Isch – ähh dat Schakeline will ja punkten bei Antolin!“ Die Verkäuferin wittert das Geschäft ihres Lebens, holt ein Buch aus dem Regal und… Noch bevor sie ein Wort sagen kann, wird ihr das Buch aus der Hand gerissen. „Wat soll denn dat sein? Oh wie süß, ein Hündchen und ein Vögelchen. Hach, die Bilder, Kindelein schau mal. Is dat nicht süß?“ Viel kann ich nicht sehen, denn Schakelines Mutter blättert wie wild hin und her und starrt auf die Bilder. Ja, schön gezeichnet ist das auf jeden Fall. Größere Schrift, viele Bilder. Aber es geht nicht um Tiere, sondern um zwei Kinder, die von ihrer Tante einen magischen Koffer bekommen. Mit den Dingen darin kann man unsichtbar werden oder auch durch Wände schauen. Wie lustig, man sieht sogar durch die Wand bis auf’s WC… Immer wieder kann man kleine Rätsel lösen. Der Koffer ist so begehrt, dass zwei Diebe alles daransetzen, ihn zu klauen. Da würde ich auch gerne mitlesen. Sieht toll aus! „Dat is gut! Dat nehmen wir. Und packen Se gleich die anderen Bände auch mit dazu. So, wat jetzt?“

Buchrezension Die Suche nach dem magischen Koffer
Blick ins Buch "Die Jagd nach dem magischen Koffer"
Blick ins Buch "Die Jagd nach dem magischen Koffer", Ravensburger

Das ungeheimste Tagebuch der Welt!

„Also hier…“, weiter kommt die Verkäuferin nicht, denn Schakelines Mutter weiß Bescheid. „Hach, ein Tagebuch! Ja, dat waren noch Zeiten. Meine erste Schwarm, meine erste Gutschi Tasche, dat hab isch alles aufjeschrieben. Aber weisste, ein Tagebuch dat gibt doch keine Antoliiiin Punkte! Dat kannste gleich wieder wegpacken!“ Die Verkäuferin weiß nicht wie ihr geschieht. Ich kenne ja Schakelines Mutter schon eine Weile länger. Deshalb greife ich beherzt ein. Behutsam erkläre ich ihr, dass es sich um einen Comic Roman handelt. Also viele, viele Bilder, unterschiedliche Schriften, Ich-Perspektive. Das lesen auch gerne Lesemuffelchen. Zwei Patchwork Geschwister schreiben Tagebuch. Weil der Bruder sitzenbleibt, sind sie plötzlich in einer Klasse. So richtig leiden können sich die beiden nicht. Karline liest verbotenerweise das Tagebuch von Paul. Der möchte nämlich DJ und Klassensprecher werden. Ob das klappt? Diese Art von Büchern ist richtig leicht zu lesen. Keine komplizierten Sätze, sondern so, wie wenn man sie sprechen würde. Is klar. Das gäbe ne Menge Antolin Punkte. „Blablabla, Kindelein weisste! Dat interessiert doch kein Hund! Moment. Viele Antolinpunkte? Schätzelein, packen Se dat Buch, ach was, die ganze Serie mit auf den Stapel! So!“

Buchrezension Das ungeheimste Tagebuch der Welt
Blick ins Buch "Mein ungeheimstes Tagebuch"
Blick ins Buch "Mein ungeheimstes Tagebuch", Ravensburger

Die Schule für Tag- und Nachtmagie

„Pssst….!!!“ Was ist jetzt wieder los? „Kann ich…“, nee, die Verkäuferin kann nicht. „Haltet doch mal eure Schnabels, Kindeleins!“ Schakelines Mutter fährt mit ihren frisch manikürten ellenlangen Fingernägeln über die Buchrücken im Regal. „Och, eine kleine Fuchs und ein Mond, wie süß!“ Vergeblich versucht sie das von ihr erkorene Buch herauszuholen. Die Fingernägel sind einfach zu lang. „Was stehn Se so dämlisch herum? Los, los, holen Se das Buch hier raus! Zackisch!“ Die Verkäuferin schluckt den Ärger hinunter und holt das Buch mit dem DACHS – nicht Fuchs, oh Mann! – heraus. „Eine schöne Wahl. Diese Serie mögen Mädchen gerade sehr gerne. Es geht um Zwillinge, die vielleicht auf eine geheime Magieschule gehen dürfen. Aber sie haben zuerst noch ein Vorstellungsgespräch. Auf der Schule lernen sie Schwarzsehen, mit Fledermäusen reden, stellen einen Trost-Öl Duft her und erleben noch viele andere magische Dinge. Was Tagschüler und die Nachtklasse sind, verrate ich Ihnen aber noch nicht! Hahaha!“, meint die Verkäuferin. Ich schaue interessiert zu und nicke. Leider hat sie mein Ablenkungsmanöver durchschaut, denn Schakelines Mutter ist nach dem ersten Satz direkt in die Romanabteilung gespurtet. Freudestrahlend kommt sie mit einem Stapel Romane zurück. „So, dat packste dazu und dat meinetwegen auch gleich. Gibt dat Antolinpunkte? Oh, gleich so viel? Is gekauft! Tu gleich dat ganze Serie dazu.“ Hach, so schön, heute bekomme ich nicht mein Fett weg. Die Verkäuferin sieht das glaube ich etwas anders…

Buchrezension Schule für Tag- und Nachtmagie
Blick ins Buch "Die Schule für Tag- und Nachtmagie"
Blick ins Buch "Die Schule für Tag- und Nachtmagie", Ravensburger

1000 Gefahren - Du entscheidest selbst - junior

„Haste nich mal eine schöne Buch, was für misch – ähh dat Schakeline so passen würde? Isch meine Gutschi Täschchen oder dat schnuckelige Gidooo von dat Schopping Kwien. So wat, dat wäre es doch, was Kindelein?“ Entgeistert schaut uns die Verkäuferin an. Damit es nicht noch peinlicher wird, greife ich nach irgendeinem Buch. „1000 Gefahren – du entscheidest selbst“. Naja, Schakelines Mutter würde ich eher als größte Gefahr aller Zeiten bezeichnen. Freie Entscheidung Fehlanzeige, sie hat aber auch eine einnehmende Art! Gut, ein bisschen liebenswert ist sie schon. Manchmal. So, das Buch. Ist vielleicht ein bisschen zu leicht zu lesen für Schakeline. Ist für Erstleser. Mal durchblättern… Oh spannend! Nach jeder Seite hat man die Wahl, wie die Geschichte weitergehen soll! Bennis Eltern gehört ein Dinopark und er muss diverse Abenteuer lösen! Je nachdem, welche Seite man liest. Manchmal landet man in einer Sackgasse und muss auf die vorige Seite zurück. Dann besser machen und die andere Auswahl nehmen. Abenteuer und Dinos, ganz viele farbige Illustrationen und eine ganz andere Art zu lesen. Das ist wirklich spannend! In ein und demselben Buch stecken quasi eine Menge Geschichten! Denn es gibt nicht nur einen Weg. Nein, es gibt gleich mehrere Möglichkeiten. Und mehrere Enden. Und dann auch noch mit dem Thema Dinosaurier. Das würde doch… „Ach Kindelein, dat is doch eine Triceratops. Und dat da eine Iguanodon. Ja, da staunste, was? Isch kenn se alle! Brauchste nich so zu schauen! Dat steht dir nich. Gib mal dat Buch her. Jo, dat is gut. Nehmen wir. Habe isch heute Abend was zu lesen! Dann kann isch – äh dat Schakline auch gleich Antoliiin machen. Packen se ein. Und dat ganze Serie dazu.“ 

Buchrezension 1000 Gefahren junior
Blick ins Buch "1000 Gefahren", Ravensburger
Blick ins Buch "1000 Gefahren"

Pip rettet den Wald

Ich weiß nicht, was bei der Verkäuferin überwiegt. Die Aussicht auf einen phänomenalen Verkaufserfolg – ja, da liegen schon eine Menge Bücher an der Kasse! Oder die Aussicht, Schakelines Mutter noch weiter beraten zu müssen. Ja, da muss sie jetzt durch, bin ich schadenfroh. Denn was habe ich nicht schon alles mit dieser Frau erlebt! Euphorisch zeigt uns die Verkäuferin ein weiteres Buch. „Dat is doch was für kleine Kindeleins! Dafür ist meine Schakeline doch zu viel begabt! Nee, dat is nix!“ Die Verkäuferin gibt dieses Mal nicht auf. Sie hat von mir dazugelernt… „Schauen Sie doch mal, Verrat, Leibwächter, der Tod schleicht sich in den Wald – das ist so spannend! Ein bisschen was von Fantasy Geschichte mit Waldtieren. Eichhörnchen Pip muss seinen Lebensraum retten. Dafür muss er die letzte Eichel vom Hüterbaum pflücken. Es drohen jede Menge Gefahren!“ Ungläubig zieht Schakelines Mutter eine Augenbraue nach oben. „Viele wollen die Eichel haben. Die einen wollen sie, um Macht zu haben. Die anderen wollen das Beste für alle Tiere des Waldes.“ „Dat is viiiel zu spannend für dat Schakeline! Da kriegt sie ja Alpenträume. Nee, dat kann isch meinem Kind nicht antuen. Über 150 Seiten soll isch lesen – äh, dat Schakeline?!? Ja, biste jeck?!?“ „Das gibt eine Menge Antolin Punkte“, werfe ich ein. Augenrollend schnappt sich Schakelines Mutter das Buch und knallt es auf die Ladentheke. „Tu dat andere Band davon auch noch drauf.“ Weiter geht’s…

Buchrezension Pip rettet den Wald
Blick ins Buch "Pip rettet den Wald", Ravensburger
Blick ins Buch "Pip rettet den Wald"

Schnapp den Dieb!

Während die Verkäuferin Schakelines Mutter weiter bearbeitet, habe ich mir auch ein Buch ausgesucht. Rätsel, knobeln, da bin ich dabei! Jede Menge Buchseiten sind voll mit Grafiken im Comicstil. Mega! Man muss nach kleinen Details Ausschau halten, Buchstaben ergänzen, Spuren aus Bildern herauslesen und die Nadel im Heuhaufen suchen. So ähnlich. Fünf Abenteuer warten auf die Lösung. Die Kinder Lilo, Tilo, Gecko Gurke und ein Polizeiinspektor brauchen Mithilfe. Ja, das kann ich! So, die Schaufel ist… „Kindelein, dat ist keine Kinderbetreuung hier! Dat Buch is nix. Dat Schakeline soll lesen. LESEN! Nich Bilder anstarren. Zeich mal her! Schakelines Mutter reißt mir das Buch aus den Händen. Sie schaut geschlagene 10 Minuten auf eine Seite mit jeder Menge Weihnachtsmännern. Ihr Kopf wird immer röter. Sie greift sich an ihr Herz. Sie wird doch nicht?!? „Dat halte ich nicht auuuusss!!! Wo ist dat Mist- Verdächtige? Dat gibt et wohl nicht! Wahaha!!“ Behutsam nehme ich ihr das Buch aus den Händen. Ist auch wirklich schwierig. Bei Antolin ist das Buch für Drittklässler eingeordnet. Ja, das haut eine Schakelines Mutter von den Socken! Ich weiß, dass ihre Tochter daran jede Menge Spaß hat. Geht mir ja auch so. Und meiner Tochter würde das auch gefallen. Dann können die beiden die Rätsel ja zusammen lösen. Auja, das wird ein Spaß! Klammheimlich lege ich das Buch auf den Kaufen-Stapel. Schade, dass es noch keinen weiteren Band dazu gibt. Würde ich auch gleich nehmen. Das aufgelöste Mutter-Bündel schiebe ich zu den Pferdebüchern.

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Buchrezension Schnapp den Dieb
Blick ins Buch "Schnappt den Dieb"
Blick ins Buch "Schnappt den Dieb", Ravensburger

Pferdeflüsterer Mädchen - Rubys Entscheidung

Ich schicke die Verkäuferin schon mal zur Kasse. Sie ist in den 2 Stunden mit Schakelines Mutter um Jahre gealtert. Ihre Stimmung hellt sich auf, als sie schon mal wie wild die Bücher in die Kasse tippt. Da hat sie eine Menge zu tun! Ich greife ins Regal und nehme ein Buch heraus, auf dem ein Pferdekopf auf dem Einband ist. Das wäre doch was für Schakeline! Sie ist ja so ein Pferdefan. „Pferdeflüsterer Mädchen“. Weil sich Schakelines Mutter immer noch nicht beruhigt hat, helfe ich auf die Sprünge. Ruby ist ein Mädchen, das Pferde liebt. Nach ihrem Umzug interessiert sie sich gleich für zwei Reiterhöfe. Die „Ocean Ranch“, wo ein sehr strenger Reitlehrer unterrichtet und „Hegarty’s“, wo es ums Gewinnen geht. Aber nicht mit rechten Dingen. Turnierstar werden und die Gerüchte um Tierquälerei beiseite schieben? Ein misslungenes Vorreiten auf der Ocean Ranch macht die Sache auch nicht leichter. Pferdeliebe, Reiten, Freundschaft und die Idylle eines Reiterhofs – das hört sich prima an. Schakelines Mutter winkt nur ab. Der Hinweis mit jede Menge Antolin Punkte lässt sie auch kalt. Oje, da mache ich mir doch Sorgen. Schnell lege ich das Buch zur Kasse und zeige der Verkäuferin an, dass Schakelines Mutter zahlen möchte. Ich wedle mit den Händen und mache das Geld-Symbol mit den Fingern. „Kindelein, biste jeck? Wat fuchtelst du so rum?“ Sie knallt ihre schwarze Kreditkarte aus Titan auf den Tresen und schaut gelangweilt nach draußen. „Kindelein, jetzt nimmste dat ganze Stapel Bücher und fährst damit nach Hause. Da vorne is die Bushaltestelle. Dann gibste dat der Schakeline, die soll schon mal anfangen tun mit lesen. Und wenn de nix zu tun hast, dann kannste gleich auch ein paar Antolin Aufgaben lösen. Für dat Schakeline. Von nix kommt nix. Isch gehe jetzt wat essen und dann zu dat Maniküre. Dat können wir morgen wieder machen. Tschüssken!“, sagt’s und rauscht davon. Und ich stehe jetzt da mit tonnenweise Büchern…

Buchrezension Pferdeflüsterer Mädchen
Blick ins Buch "Pferdeflüsterer Mädchen", Ravensburger
Blick ins Buch "Pferdeflüsterer Mädchen"
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